Aktuelles

Der nächste MIVEA-Einführungs- und Grundkurs (Forensische Kriminologie, Kriminalprognose) findet vom 2.-3. Februar und vom 9.-13. März 2026 wieder in Bernau am Chiemsee statt. Ausschreibung und Anmeldeformular finden Sie hier.

Auch 2026 finden wieder zwei Praktiker-Fortbildungen in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) statt, für die auch außerhalb von Berlin und Brandenburg Anmeldungen möglich sind: Die Details sind jeweils über die Titel verlinkt.

07.-09.10.2026  Peer.Power.Potenzial - starke Bündnisse schmieden

Einfluss und Bedeutung der 'Peers' steigen ab der Pubertät drastisch an. Peer-Beziehungen bergen Risiken. Solche Beziehungen aufzubauen und zu halten, gehört dennoch anerkanntermaßen zu den Entwicklungsaufgaben der Jugendzeit.

Mit dem gruppenpädagogischen Ansatz Positive Peer Culture (Vorrath/Brendtro) wird die Kraft der Peers in einen pro-sozialen Kontext übertragen: Junge Menschen werden dabei unterstützt, positiv miteinander in Kontakt zu treten, sich umeinander zu kümmern und dabei sowohl sich selbst als auch die Gruppe pro-sozial weiterzuentwickeln.

Die Fortbildung vermittelt die Kerngedanken dieses Konzeptes und überträgt sie praktisch anwendbar auf einzelpädagogische Settings wie in der ambulanten Jugendhilfe (auch im Strafverfahren), bei Bewährungshilfe, Beratung und Coaching junger Menschen. Auf der Grundlage des Circle of Courage (Brendtro/Brokenleg/VanBockern) erarbeiten wir ein konkretes Tool, das als Kompass für den eigenen spezifischen Arbeitskontext dienen kann.

Hinweis: Bei Power.Peer.Potenzial liegt der Fokus auf dem einzelpädagogogischen Setting, während bei Respekt.Kultur.Resilienz der Schwerpunkt auf dem gruppenpädagogischen Setting liegt.

14.-16.10.2026 Respekt.Kultur.Resilienz - wachsen trotz widriger Umstände

Das Seminar hat das Ziel, Fachkräften neue Perspektiven zu geben, wie sie Jugendliche in schwierigen Lebensphasen unterstützen, die Resilienz stärken und eine Kultur des Respekts in den Vordergrund stellen können. Es geht darum, proaktiv tätig zu sein, statt auf Probleme zu reagieren und Krisenmanagement zu betreiben.

Es werden Strategien vermittelt, die das Experimentieren mit den methodischen Ansätzen in der Gesprächsführung und die Entwicklung von konzeptionellen Impulsen für das eigene Arbeitsfeld voranbringen. Die eingesetzten Methoden, inhaltlich unter anderem inspiriert von Response Ability Pathways (RAP) und Positive Peer Culture (PPC), werden im Laufe des Seminars vorgestellt und praxisnah eingeübt. Auch unter Berücksichtigung neurobiologischer Aspekte setzt ReKuRes auf Bedürfnisorientierung und Wiedergutmachung statt auf Strafe und Druck.

Die Teilnahme an dieser Fortbildung bietet Fachkräften nicht nur neue Perspektiven in Bezug auf ihre eigene Rolle, sondern auch wertvolle Werkzeuge für die tägliche Arbeit.

Hinweis: Bei Power.Peer.Potenzial liegt der Fokus auf dem einzelpädagogischen Setting, während bei Respekt.Kultur.Resilienz der Schwerpunkt auf dem gruppenpädagogischen Setting liegt.