Aktuelles

Jun.-Prof. Dr. Kristina Suchotzki

Kristina Suchotzki ist seit Oktober 2019 Juniorprofessorin für Rechtspsychologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Davor hat Sie an der Universität Gent (Belgien) promoviert und von 2015-2019 als Postdoc an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg gearbeitet. Ihre Forschung reicht von eher grundlagenwissenschaftlichen Fragestellungen, wie der Rolle verschiedener exekutiver Funktionen beim Lügen, bis hin zu angewandten Themen, wie der Messung und Detektion von Lügen mithilfe von Verhaltens-, autonomen und neuronalen Maßen und der Eignung des Tatwissenstests in polizeilichen Ermittlungen.
 
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Supervision

Im Rahmen der postgradualen Weiterbildung zum Fachpsychologen bzw. Fachpsychologin für Rechtspsychologie (BDP/DGPs) ist neben der Vermittlung theoretischen Wissens auch die praktische Fallarbeit unter Supervision vorgesehen. Dies bietet die Gelegenheit zur fallspezifischen Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse auf rechtspsychologische Fragestellungen und zum Erwerb von Fertigkeiten und Erfahrungen in rechtspsychologischem Denken und Handeln. Es werden theoretisches und empirisches Wissen, methodische Kenntnisse sowie praktische und persönliche Erfahrungen bei der Erstellung forensisch-psychologischer Gutachten und/oder bei der Durchführung von Behandlungen bzw. Interventionen integriert.

Die Supervision findet als Gruppensupervision (sog. Fachteam) sowie in Form von Einzelsupervision statt, jeweils unter Anleitung von Marcus Müller statt.

Fachteam

Das Fachteam (FT-247) hat die thematischen Schwerpunkte Kriminalprognose und Schuldfähigkeit und findet mehrmals im Jahr Freitags (13:00 – 17:30 Uhr, 6 UE) und bei Bedarf auch am darauffolgenden Samstag (09:00 - 13:30 Uhr, 6 UE) nach vorheriger Vereinbarung in den Räumen des ZiF in Mainz statt. Die im Rahmen der Weiterbildung zum Fachpsychologen bzw. Fachpsychologin für Rechtspsychologie (BDP/ DGPs) vorgeschriebenen Stunden Fachteamsupervision können hier entsprechend der Vorgaben der Weiterbildungsordnung abgeleistet werden.

Einzelsupervision

Die im Rahmen der Weiterbildung zum Fachpsychologen bzw. Fachpsychologin für Rechtspsychologie (BDP/ DGPs) vorgeschriebene intensive Betreuung durch Einzelsupervision wird im Sinne der Weiterbildungsordnung für die Schwerpunkte Kriminalprognose und Schuldfähigkeit angeboten. Sie findet nach vorheriger Vereinbarung statt.

Neben den Teilnehmern der Weiterbildung zum Fachpsychologen bzw. Fachpsychologin für Rechtspsychologie (BDP/ DGPs), stehen die Supervisionsangebote auch Teilnehmern anderer forensisch-psychologischer Weiterbildungscurricula, z.B. der Psychotherapeutenkammern sowie auch bereits zertifizierten Sachverständigen, die den kollegialen Austausch suchen offen.

Bei Interesse an Einzel- und/oder Fachteamsupervision wenden Sie sich bitte direkt an Marcus Müller (marcus.mueller@unimedizin-mainz.de).

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Kontakt

Post

Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Zentrum für interdisziplinäre Forensik, 55099 Mainz

 

Besucher (bitte mit Anmeldung)

55128 Mainz, Forum universitatis 3, Raum 02-404 und 406

 

Telefon

Prof. Dr. Dr. Hauke Brettel (Sprecher) +49 6131 39-20011 (Sekretariat)

Dr. Christoph Schallert +49 6131 39-22030

Dr. Barbara Bergmann +49 6131 39-22106

 

Mail

info@zif.uni-mainz.de

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Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Zentrum für interdisziplinäre Forensik, 55099 Mainz

 

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Prof. Dr. Dr. Hauke Brettel (Sprecher) +49 6131 39-20011 (Sekretariat)

Dr. Christoph Schallert +49 6131 39-22030

Dr. Barbara Bergmann +49 6131 39-22106

 

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Aktuelles

Der nächste MIVEA-Einführungs- und Grundkurs (Forensische Kriminologie, Kriminalprognose) findet vom 2.-3. Februar und vom 9.-13. März 2026 wieder in Bernau am Chiemsee statt. Ausschreibung und Anmeldeformular finden Sie hier.

Auch 2026 finden wieder zwei Praktiker-Fortbildungen in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) statt, für die auch außerhalb von Berlin und Brandenburg Anmeldungen möglich sind: Die Details sind jeweils über die Titel verlinkt.

07.-09.10.2026  Peer.Power.Potenzial - starke Bündnisse schmieden

Einfluss und Bedeutung der 'Peers' steigen ab der Pubertät drastisch an. Peer-Beziehungen bergen Risiken. Solche Beziehungen aufzubauen und zu halten, gehört dennoch anerkanntermaßen zu den Entwicklungsaufgaben der Jugendzeit.

Mit dem gruppenpädagogischen Ansatz Positive Peer Culture (Vorrath/Brendtro) wird die Kraft der Peers in einen pro-sozialen Kontext übertragen: Junge Menschen werden dabei unterstützt, positiv miteinander in Kontakt zu treten, sich umeinander zu kümmern und dabei sowohl sich selbst als auch die Gruppe pro-sozial weiterzuentwickeln.

Die Fortbildung vermittelt die Kerngedanken dieses Konzeptes und überträgt sie praktisch anwendbar auf einzelpädagogische Settings wie in der ambulanten Jugendhilfe (auch im Strafverfahren), bei Bewährungshilfe, Beratung und Coaching junger Menschen. Auf der Grundlage des Circle of Courage (Brendtro/Brokenleg/VanBockern) erarbeiten wir ein konkretes Tool, das als Kompass für den eigenen spezifischen Arbeitskontext dienen kann.

Hinweis: Bei Power.Peer.Potenzial liegt der Fokus auf dem einzelpädagogogischen Setting, während bei Respekt.Kultur.Resilienz der Schwerpunkt auf dem gruppenpädagogischen Setting liegt.

14.-16.10.2026 Respekt.Kultur.Resilienz - wachsen trotz widriger Umstände

Das Seminar hat das Ziel, Fachkräften neue Perspektiven zu geben, wie sie Jugendliche in schwierigen Lebensphasen unterstützen, die Resilienz stärken und eine Kultur des Respekts in den Vordergrund stellen können. Es geht darum, proaktiv tätig zu sein, statt auf Probleme zu reagieren und Krisenmanagement zu betreiben.

Es werden Strategien vermittelt, die das Experimentieren mit den methodischen Ansätzen in der Gesprächsführung und die Entwicklung von konzeptionellen Impulsen für das eigene Arbeitsfeld voranbringen. Die eingesetzten Methoden, inhaltlich unter anderem inspiriert von Response Ability Pathways (RAP) und Positive Peer Culture (PPC), werden im Laufe des Seminars vorgestellt und praxisnah eingeübt. Auch unter Berücksichtigung neurobiologischer Aspekte setzt ReKuRes auf Bedürfnisorientierung und Wiedergutmachung statt auf Strafe und Druck.

Die Teilnahme an dieser Fortbildung bietet Fachkräften nicht nur neue Perspektiven in Bezug auf ihre eigene Rolle, sondern auch wertvolle Werkzeuge für die tägliche Arbeit.

Hinweis: Bei Power.Peer.Potenzial liegt der Fokus auf dem einzelpädagogischen Setting, während bei Respekt.Kultur.Resilienz der Schwerpunkt auf dem gruppenpädagogischen Setting liegt.

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